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Partnerschaft mit Soffico
CSP GroupMar 11, 2026 7:30:00 AM3 min read

CSP und soffico stärken die digitale Vernetzung in der Produktion

Strategische Partnerschaft verwandelt fragmentierte Shopfloor-Daten in vertrauenswürdige, KI-fähige Datenökosysteme

Die CSP Intelligence GmbH und soffico GmbH bündeln ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft: Die Datenintegrationsplattform Orchestra von soffico und die intelligenten Analyse-, Qualitäts- und Archivierungslösungen von CSP bilden gemeinsam die Grundlage für eine vernetzte, skalierbare und zukunftsfähige Produktionsarchitektur – vom Shopfloor bis ins ERP.

Die Herausforderung: Daten sind vorhanden, aber fragmentiert

Die meisten produzierenden Unternehmen verfügen heute über digitale Systeme, Maschinen mit Echtzeitdaten und digital dokumentierte Prozesse. Doch historisch gewachsene Systemlandschaften, unterschiedliche Protokolle und fehlende Standardisierung führen dazu, dass diese Daten fragmentiert und unverbunden bleiben – mit spürbaren Auswirkungen auf Produktivität, Qualität und Entscheidungsgeschwindigkeit. Statt eines einheitlichen Datenbilds basieren Entscheidungen auf isolierten Informationen.

Analyse allein reicht nicht – Integration schafft Kontext und Wirkung

Orchestra von soffico bringt die zentrale Datenintegrationsschicht in heterogene Systemlandschaften. Mit über 90 ready-to-useProtokolladaptern – darunter OPC UA, MQTT, Modbus, TCP/IP, SAP RFC/IDoc, RS232 und Simatic S7 – verbindet die Plattform auch Legacy- und Brownfield-Systeme zuverlässig. Anstelle zahlreicher End-to-End Schnittstellen entsteht eine strukturierte Datenarchitektur, in der Systeme standardisiert kommunizieren und Daten zentral orchestriert werden. Dank Low-Code-UI, plattformunabhängigem Deployment (Edge, On-Premises, Cloud, Hyperscaler) und hoch skalierbarer Architektur ist Orchestra auch für komplexe Unternehmensstrukturen und regulierte Industrien validiert.

CSP ergänzt diese Integration durch die Transformation der gewonnenen Daten in nutzbare Qualitäts- und Prozessinformationen. So werden Maschinendaten automatisiert kontextualisiert, Qualitätsabweichungen frühzeitig erkannt und Entscheidungen auf Basis von Echtzeit-Informationen getroffen. Ergänzt wird das Portfolio durch digitale Werkerführung für eine intuitive, fehlerreduzierte Ausführung am Arbeitsplatz sowie durch die revisionssichere Langzeitarchivierung mit CHRONOS nach OAIS-Standard.

 

Vier zentrale Anwendungsszenarien


1 – Machine Connectivity & Prozessdatenintegration

Zuverlässiger, bidirektionaler Datenaustausch zwischen Maschinen, Prozesssystemen und übergeordneten Anwendungen. CSP integriert Prozessdaten aus Verschraubungsstationen, IPM- und QST-Systemen; Orchestra übernimmt die standardisierte Maschinenkonnektivität und Datenharmonisierung.

2 – ERP-Integration via REST API

Nahtlose Anbindung an ERP-Systeme wie SAP: Auftragsdaten fließen automatisiert in die digitale Werkerführung, Produktions- und Prozessdaten werden in Echtzeit an das ERP zurückgespielt – für synchronisierte Abläufe und höhere operative Effizienz.

3 – Echtzeit-Maschinensteuerung & OT-Integration

Präzise Ansteuerung und Ausführung von Maschinen im OT-Umfeld. Orchestra empfängt Steuerungsinformationen, transformiert und serialisiert sie und leitet sie über industrielle Protokolle an die Maschinen weiter – bei Bedarf über eine Edge-Fog-Architektur für optimiertes Datenrouting.

4 – Langzeitarchivierung mit CHRONOS

OAIS-konforme Langzeitarchivierung von Produktions- und Geschäftsdaten. CSP stellt CHRONOS als Archivierungslösung bereit, Orchestra sorgt für die Integration und den normenkonformen Datenabruf via REST API.

Klare Vorteile für produzierende Unternehmen

  • Stabiler Datenfluss: Produktions- und Qualitätsdaten werden automatisiert und bidirektional vernetzt – vom Shopfloor bis ins ERP.

  • Contextual Intelligence: Rohdaten werden zu verwertbaren Informationen über Prozesse und Qualität.

  • Skalierbare Architektur: Neue Anwendungen lassen sich ohne Integrationschaos einbinden – dank plattformunabhängigem Deployment und Low-Code-Konfiguration.

  • Compliance & Rückverfolgbarkeit: Durchgängige Traceability und revisionssichere Archivierung erfüllen regulatorische Anforderungen (u. a. EU-Produkthaftung).

  • Effizienzsteigerung: Weniger manuelle Abstimmung, weniger Fehler durch digitale Werkerführung, mehr Reaktionsfähigkeit in dynamischen Märkten.

„Die Zukunft der Produktion entscheidet sich an der Qualität und Verfügbarkeit ihrer Daten. Durch Integration, strukturierte Datenhaltung und revisionssichere Archivierung schaffen Unternehmen nicht nur Compliance und Traceability – sie bauen gleichzeitig die Grundlage für KI-gestützte Produktionsoptimierung.“
– Maximilian Eilhardt, CRO bei CSP

 

Gemeinsames Ziel: AI-ready Data Ecosystems für die Industrie

Die Partnerschaft zwischen CSP und soffico geht über rein technische Integration hinaus. Sie adressiert einen der Kernengpässe der industriellen Digitalisierung: die Fragmentierung von Daten über Systemgrenzen hinweg. Durch die Kombination aus stabiler Integrationsplattform und intelligenter Datenverarbeitung schaffen die Partner vertrauenswürdige, interoperable Datenökosysteme, die als Fundament für künftige KI-Anwendungen und Industrie-4.0-Projekte dienen:

  • Transparenz über Prozesse und Qualität in Echtzeit

  • Schnelle Fehler- und Abweichungserkennung

  • Fundierte Entscheidungen in Produktion und Qualitätsmanagement

  • Eine belastbare Datenbasis für Machine Learning und Advanced Analytics

„Industrieunternehmen brauchen heute eine klare Datenarchitektur statt wachsender Schnittstellenkomplexität. Gemeinsam schaffen soffico und CSP die Grundlage, um Produktionsdaten strukturiert zu integrieren, in verwertbare Informationen zu transformieren und langfristig revisionssicher verfügbar zu machen."
– Rica Holzmann, Geschäftsführerin bei soffico

 

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