Die SchraubTec in Landshut liegt hinter uns und wir blicken auf intensive, inspirierende und überaus produktive Messetage zurück. Unser Team war vor Ort, um mit Fachbesuchern aus der fertigenden Industrie über eines der drängendsten Themen der modernen Produktion zu sprechen: die Unabhängigkeit von proprietären Datensilos in der Schraubtechnik.
Großes Interesse an herstellerunabhängiger Qualitätssicherung
Schon am ersten Messetag wurde deutlich: Das Thema Datenhoheit trifft einen Nerv. An unserem Stand führten wir zahlreiche Fachgespräche mit Qualitätsverantwortlichen, Produktionsleitern und Digitalisierungsexperten aus unterschiedlichsten Branchen – von der Automobilzulieferindustrie über den Maschinenbau bis hin zur Medizintechnik.
Eine Frage zog sich dabei wie ein roter Faden durch nahezu alle Gespräche: Wie schaffen wir es, unsere Verschraubungsdaten herstellerübergreifend zu bündeln und für unsere eigenen Qualitätsprozesse nutzbar zu machen?
Die Resonanz hat uns gezeigt, dass viele Unternehmen genau an diesem Punkt stehen. Sie arbeiten mit Schraubwerkzeugen verschiedener Hersteller, kämpfen mit unterschiedlichen Datenformaten und stoßen bei der übergreifenden Auswertung an Grenzen. Die Bereitschaft, diesen Zustand zu verändern, war in den Gesprächen deutlich spürbar.
Was die Besucher besonders interessiert hat
Vier Themen standen bei den Gesprächen an unserem Stand immer wieder im Mittelpunkt:
1. Raus aus der Abhängigkeit
Viele Fachbesucher berichteten von Situationen, in denen sie bei Auswertungen, Reportings oder Systemwechseln an die Grenzen proprietärer Lösungen gestoßen sind. Der Wunsch nach einer unabhängigen Datenhaltung, die nicht an einen einzelnen Werkzeughersteller gebunden ist, war eines der meistdiskutierten Themen.
2. Transparenz über alle Linien und Werke hinweg
Gerade Unternehmen mit mehreren Produktionsstandorten oder unterschiedlichen Werkzeugherstellern im Einsatz suchten nach Wegen, ein einheitliches Qualitätsbild zu schaffen. Nicht werkzeugbezogen, sondern prozessbezogen – das war der klare Anspruch.
3. Compliance ohne Kompromisse
Dokumentationspflichten und Auditvorbereitung wurden in vielen Gesprächen als zeitintensiv und fehleranfällig beschrieben – insbesondere dann, wenn Daten aus verschiedenen Systemen manuell zusammengeführt werden müssen. Der Wunsch nach einer automatisierten, zentralen Lösung war groß.
4. Daten nicht nur speichern, sondern nutzen
Immer mehr Unternehmen erkennen, dass in ihren Produktionsdaten enormes Potenzial steckt – für Prozessoptimierung, vorausschauende Qualitätssicherung und fundierte Entscheidungen. Doch solange die Daten in Silos liegen, bleibt dieses Potenzial ungenutzt.
Unser Fazit: Die Branche ist bereit für Veränderung
Was uns an der SchraubTec besonders beeindruckt hat, war die Offenheit der Fachbesucher. Es ging nicht um oberflächliches Interesse, sondern um konkrete Herausforderungen, konkrete Projekte und den echten Willen, Dinge anders zu machen. Viele Gespräche haben wir mit konkreten Folgeterminen abgeschlossen – ein klares Zeichen dafür, dass das Thema nicht nur diskutiert, sondern aktiv angegangen wird.
„Die SchraubTec hat uns einmal mehr bestätigt, dass wir mit unserem Ansatz genau richtig liegen", so das Fazit unseres Teams. „Fertigungsunternehmen wollen die Kontrolle über ihre Qualitätsdaten zurück – und sie suchen nach Partnern, die ihnen dabei helfen, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen."
Wie geht es weiter?
Die Gespräche und Kontakte aus Landshut werden wir in den kommenden Wochen weiterführen. Wenn auch Sie auf der SchraubTec mit uns gesprochen haben und den Faden wieder aufnehmen möchten – oder wenn Sie das Thema herstellerunabhängige Qualitätssicherung in der Schraubtechnik interessiert – melden Sie sich gerne bei uns.
